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TEIL II: Platzmangel erfordert Kombinationsmöbel

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Ein Fach voller Singels, ein einzigartiger Telefunken Plattenspieler und die beiden beleuchteten Barfächer, und das alles in hochglänzendem Mahagoniholz untergebracht. Man muss sich nur entscheiden, was man zuerst tun möchte, die gläserne Barschiebetür öffnen und sich etwas aus der beleuchteten Umgebung entnehmen, (leicht irritiert durch den Decken und Bodenspiegel greift man ins Leere) oder lieber eine Single aussuchen und den Plattenspieler in Gang bringen?
Und wunderbar ist es dann, wenn man die Moccabohne im Mund zergehen lässt, das Likörgläschen auf dem Knie balanciert und von der großen Auswahl an Interpreten hingerissen ist, die der ausdauernde Telefunkenplattenspieler zum Besten gibt.
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Ja und dann, bei manchen Stücken sind wir ganz hingerissen, dass wir den Lautstärkeregler so weit aufdrehen, dass selbst die Blumenvasen auf der Musikkommode das Tanzen beginnen.
Und in diesem absoluten Stimmungshoch erhalten wir den Befehl sofort leise zu stellen und die Finger vom Likör und den gefüllten Schokotalern zu lassen.
Blumen auf dem Musikschränkchen
In dieser Nacht fassen wir den Entschluss schon bald auszuziehen und alles zurückzulassen. Wir werden nur das Nötigste mitnehmen, auf jeden Fall die Puppe mit der Zuckerkette und dem Bananenrock, den kleinen Fotografen, den Fernseher, ein- zwei- drei Postkarten und alle Les Baxter Platten!
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Fotos: schmidtbild.de

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Ein Kommentar zu “TEIL II: Platzmangel erfordert Kombinationsmöbel

  1. Ebba D. Drolshagen sagt:

    Die Fenster sind – wie immer, immer, immer – wunderbar. Bekommt Ihr dafür nicht endlich mal einen Preis?

Kommentare sind geschlossen.