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Die Filmfestspiele in Ketsch am Rhein

Würde mein Urgroßvater Emil noch leben, dann hätte er es bestimmt geschafft, die Filmfestspiele nach Ketsch zu holen, und Johnny Depp würde Juilette Binoche im Gasthaus Enderle zu einem Ketscher Backfisch einladen.

Alles begann mit einem Stummfilmpalast, Uropa spielte das Klavier und manchmal die Geige.
Oma wies die Plätze an und die Großtanten verkauften kleine Schokoladentafeln und Zuckerwaren. Später lernte mein Papa meine Mama beim Filmrollen-Wechsel näher kennen und die Familiengeschichte nahm ihren Lauf.

Als ich endlich auch ins Kino durfte war die Zeit der Ufa Stars vorbei und statt bei Zarah Leander melankolisch im Kinosessel zu versinken, krallte ich mich beim Weißen Hai an den Sitzpolstern fest. Wir aßen Popcorn und Brauseherzen, tranken qietschbunte Limonaden und freuten uns auf den nächsten James Bond.

Später haben wir Sie dann aber alle gesehen, Nosferatu, den blauen Engel, Metropolis, M, und immer wieder: Zu neuen Ufern mit Zarah Leander.

Die Zähne des weißen Hai hab ich mittlerweile vergessen, aber die Augen des Dr. Mabuse werden mir immer in Erinnerung bleiben.

Wir danken, dem Filmklub in Offenbach www.filmklubb.de für die tollen Kinosessel, Orfeo´s Erben für ganz viel Material, meinem Papa für Filmrollen und vieles mehr, Milan, daß ich das Batman-Aushangfoto leihen durfte und Andreas für seine brillianten Fotos.
Fotos Andreas Schmidt Offenbach.

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Ein Kommentar zu “Die Filmfestspiele in Ketsch am Rhein

  1. Alfred Zund sagt:

    Ich habe heute deine wunderschönen Sachen im Internet
    gesehen bei Deinen Eltern.
    Gratuliere alles sehr schön
    Gruß Alfred Zund aus Ketsch

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